Jan
08
2012

Der große Showdown

Die Kurzgeschichtensammlung “Wanda Wunderlichs seltsame WG-Geschichten” wird als Fortsetzungsreihe in der unsichtbaren Bibliothek veröffentlich. Dies ist der zehnte und letzte Teil. Wenn Du die Kurzgeschichten von Anfang an lesen möchtest, dann klicke bitte hier.

Wanda Wunderlichs seltsame WG-Geschichten:
Der große Showdown

Teil 10 von WG-Geschichten

Teil 10 von WG-Geschichten

Wanda erschien zu unserem diensttäglichen Treffen mit grün gefärbten Haaren.
„Oh, wer hat Dich denn umgestylt?“, fragte ich etwas erstaunt. Wanda schien mir nicht der Typ für bunte Haare zu sein.
„Daran ist Waldi schuld. Aber ich will nicht schimpfen, dieses Mal hat es ihn schwer erwischt. Eigentlich ein Wunder, das er überlebt hat.“
„Das klingt tragisch. Zur Tragik passt sicherlich ein Gläschen Wein und ein paar Happen Käse?“
„Kein Alkohol ist auch keine Lösung, sagt Annika immer.“
„Bitte, nach Dir auf den Balkon.“

„Also, wie kommst Du zu grünen Haaren und warum musste Waldi um sein Leben bangen?“
„Es fing ganz harmlos an. Waldi belegt in Soziologie einen Kurs, bei dem es um die Begegnung mit außerirdischen Wesen und die sozialen Implikationen daraus geht. Die machen quasi eine Modelluntersuchung „was wäre wenn“. Wie würde sich die Gesellschaft verändern, wie würde der Einzelne reagieren? Ein ziemlich cooles Thema und Waldi wollte sich dieses Mal so richtig ins Zeug legen und eine gute Note bekommen. Seine letzten Hausarbeiten waren ja nicht so berauschend und er hat Angst, sich die Zwischenprüfung zu versauen.“
„Bisher klingt das alles sehr vernünftig. Ich hätte nie gedacht, das Waldi sich Sorgen um seinen Notenschnitt macht.“
„Selbst Waldi denkt an ein Leben nach dem Studium. Und die Bundeswehr ist nach der Sache mit dem Panzer wohl keine Option mehr. So weit so gut, oder so schlecht. Also Waldi will eine gute Note und hat sich deshalb was ganz besonders ausgedacht. Statt einer schriftlichen Hausarbeit wollte er ein filmisches Projekt verbunden mit einer teilnehmenden Beobachtung machen. Ein soziales Experiment sozusagen. Thema war die erste Begegnung mit Außerirdischen. Die Versuchsobjekte waren Frau Puhvogel und Herr Krösel. Waldi nannte sie die Durchschnittsbürger. Außerdem ist es praktisch, wenn man so ein Experiment gleich im eigenen Haus macht. Keine Anfahrtswege, man muss seine Ausrüstung nicht weit tragen und kann unterm Strich morgens länger ausschlafen.“
Ich lächelte. Also so lief der Hase. Waldi war und blieb eben doch Waldi. Auch wenn er unter die Sozialforscher geraten war.
„Waldi und ich sollten die Außerirdischen spielen. Deshalb die grünen Haare. Annika saß im Raumschiff für die Special Effects und Stefan hat mit der Kamera gedreht.“
„Annika saß im Raumschiff?“, fragte ich lachend.

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Dez
29
2011

Technikkram: Schlagwörter jetzt als animierte Wolke

Dank des schönen Plugins WP-Cumulus hat die unsichtbare Bibliothek jetzt eine animierte Schlagwort-Wolke. Jeder Artikel auf der Seite hat ein oder mehrere Schlagworte von mir zugewiesen bekommen. Wenn Ihr auf ein Wort in der Wolke klickt, bekommt Ihr eine Zusammenstellung der Artikel, die mit diesem Begriff verschlagwortet wurden. Leider basiert die Wolke auf Flash, wenn Ihr die Seite über ein mobiles Gerät anschaut, wird es wahrscheinlich nicht funktionieren.

Die Installation klappte ganz einfach über die WordPress-Plugin-Seite. Wenn man das Plugin aktiviert, steht es als Widget zur Verfügung und kann so in die Navigation eingebaut werden. Leider klappte das mit dem Widget bei mir nicht, so dass ich den “altmodischen” Weg über die Theme-Bearbeitung gewählt habe. Ich habe den unter “Installation” angegebenen Code in meine Sidebar.php eingefügt. Das klappte nur entweder ganz oben oder ganz unten in der Sidebar, mitten drin ging mit meinem begrenzten Technik-Wissen leider nicht.

Über den Menü-Punkt “Einstellungen” bei WordPress kann man dann Größe, Schriftfarbe und Hintergrund für die Wolke bestimmen.

Insgesamt empfinde ich das neue Plugin als hippen und spielerischen Zugang zu den Inhalten der unsichtbaren Bibliothek. Wie gefällt es Euch?

 

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Dez
25
2011

Kapitel 11: Bombenstimmung – Podcast 1

Den Fortsetzungsroman “Kanadisch für Spione” gibt es auch zum Hören. Nach und nach werden die bereits veröffentlichten Folgen von Thomas Laufersweiler eingesprochen und als Podcast bereitgestellt. Nun ist der sechsunddreißigste Teil fertig, der Beginn des 11. Kapitels “Bombenstimmung”:

Natürlich könnt Ihr den Roman auch lesen. Hier geht es zum Anfang des Buchs.

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Dez
18
2011

Weihnachtsgeschichte: Tante Annette schenkt ‘ne Klarinette (Teil 3)

Die unsichtbare Bibliothek hat 2011 erstmalig eine Weihnachtsgeschichte für Euch. Die Kurzgeschichte “Tante Annette schenkt ‘ne Klarinette” wird in drei Teilen hier auf dem Blog veröffentlicht. Hier ist der dritte und letzte Teil, zum Anfang der Geschichte geht es hier.

Tante Annette schenkt ‘ne Klarinette (Fortsetzung)
Tante Annette war ‘ne ganz kokette

Teil 3 von Tante Annette

Teil 3 von Tante Annette

Um das zu verstehen, müsst ihr wissen, dass die junge Annette eine ganz kokette war. Und eine hübsche Frau noch dazu. Und der uralte Miesepeter, der ja damals noch ein junger Wachmeister war, hatte die Annette auch nur kurz verhaftet. Und dann sofort wieder freigelassen. Einer so attraktiven Frau wie der Annette konnte er damals einfach nichts abschlagen.

Was kokett meint, wollt Ihr wissen? Nun ja, es meint, dass die Annette als junge Frau ganz heftig mit dem Wachmeister Miesepeter geflirtet hat. Den fand sie nämlich sehr nett und adrett. Und das obwohl er sie verhaftet hat. Das mit dem verhaften war ja auch nur ganz kurz.

Und als der Wachmeister Miesepeter seine Wachmeistermütze aufsetzte und dann bei der Tante Annette klopfte, füllte er sich plötzlich wieder wie damals, ganz jung.

Tante Annette versteht was von Etikette

Tante Annette war erstaunt, dass der uralte Miesepeter mit hochrotem Kopf bei ihr vor der Tür stand. Aber die Annette war eine Dame von Welt und wusste was sich gehört. Sie verstand was von Etikette und deshalb bat sie den Wachmeister Miesepeter erst einmal herein. Dann nahm sie ihm den schweren Polizeimantel ab und kochte ihm eine Tasse Kaffee. Und da der uralte Miesepeter auch wusste, was sich gehört, nahm er seinen Wachmeisterhut wieder ab, setzte sich ins Wohnzimmer und trank mit der Annette Kaffee. Und sie aßen dazu Weihnachtsplätzchen.

Der Miesepeter hörte zu, wie die adrette Annette ohne eine einzige Sandalette an ihren Füßen über die Klarinette und den Urgroßenkel Paul erzählte. Und irgendwie fand der Miesepeter die Annette immer noch kokett, und dass sie früher mal eine Suffragette war, fand er heute gar nicht mehr schlimm.

Und so kam es, dass der uralte Miesepeter bald jeden Nachmittag zur Annette kam und sie zusammen Kaffee tranken, Kekse aßen und sich gegenseitig Geschichten erzählten.

Paul hat jetzt eine Klarinette

Und die Moral von der Geschichte? Die gibt es nicht. Nun ja, vielleicht gibt es doch eine. Denn die Tante Annette und der uralte Miesepeter haben im Sommer, der auf dieses denkwürdige Weihnachtsfest folgte, geheiratet.

Und der Paul? Was ist aus dem geworden? Ja, der hätte eigentlich lieber Schlagzeug gelernt als Klarinette.

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Dez
17
2011

Blogparade: Christbaumkugeln (Glitterballs)

Die unsichtbare Bibliothek macht bei einer Blogparade mit

Christbaumkugel in Form eines Eichhörnchens

Christbaumkugel in Form eines Eichhörnchens

Sandra vom Blog “geblendet” hatte eine wunderbare Idee für die Weihnachtszeit: Sie hat zu einer Glitterballs-Blogparade aufgerufen. “Glitterball” ist das englische Wort für Christbaumkugel. Zur Blogparade dürfen Fotos von Kugeln oder anderem Baumschmuck wie Strohsterne oder ähnliches eingereicht werden.

Ich selbst bin ein großer Fan von außergewöhnlicher Baumdekoration. Jedes Jahr kaufe ich ein oder  zwei neue Christbaumkugeln, so dass ich inzwischen eine große Sammlung vom klassischen Tannenzapfen über bunte Kugeln bis hin zu Figuren wie Tiere oder Alltagsgegenstände habe.

Zwei neue Weihnachtskugeln 2011

Tannenzapfen

Tannenzapfen

2011 habe ich zwei neue “Kugeln” gekauft. Die Erste hat die Form eines Eichhörnchens, die andere sieht aus wie ein kleines Geschenk. Der silbern glitzernde Tannenzapfen stammt aus dem letzten Jahr. Ich fand ihn unter dem Motto “Glitterballs” besonders passend.

Für Foto-Liebhaber

Viele Teilnehmer an der Blogparade sind Fotoblogger und haben wirklich wundervoll stimmungsvolle Bilder von ihren Christbaumkugeln gemacht. Für meine Glitterballs habe ich den Baumschmuck jeweils auf einen schwarzen Pullover gelegt, um einen schönen Hintergrund zu haben. Fotografiert wurde mit einer Nikon D70.

Weihnachtskugel in Geschenkform

Weihnachtskugel in Geschenkform

Die tolle Kamera gehört übrigens Thomas von SchönerDenken – Vielen Dank fürs Leihen und Helfen! Trotz aller guten Vorsätze bin ich erst heute Abend zu den Fotos gekommen. Deshalb sind die Bilder unter Kunstlicht und mit Hilfe des Kamerablitzes entstanden.

Wie bin ich auf die Blogparade aufmerksam geworden?

Sandras Blogparade wurde übrigens auf der Internetseite Blog-Parade aufgeführt. Dort findet Ihr eine Sammlung von aktuellen Paraden jeweils mit einer kurzen Beschreibung und dem Link auf den Veranstalter-Blog. Die Seite erklärt auch, was genau eine Blogparade ist, wie das alles funktioniert und warum es verschiedene Begriffe wie Blog-Karneval, Blog-Parade oder Stöckchen gibt.

Noch mehr Weihnachten

Die unsichtbare Bibliothek veröffentlicht übrigens 2011 erstmalig eine Weihnachtsgeschichte. Die Kurzgeschichte “Tante Annette schenkt ‘ne Klarinette” wird in drei Teilen hier auf dem Blog veröffentlicht. Hier ist der Link zum ersten Teil: Tante Annette schenkt ‘ne Klarinette (Teil 1).

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